Drei Fächer, nach ihrem Inhalt beschrieben
Ein Lagerfach lässt sich schwer vorstellen, wenn man nur eine Zahl bekommt. Deshalb beschreiben wir die drei Größen über das, was hineingeht. Das kleine Fach nimmt ein Zimmer ohne Schrank auf und beginnt bei 7 Euro am Tag. Das mittlere nimmt zwei Zimmer mit Schrank und beginnt bei 13 Euro am Tag. Das große nimmt einen ganzen Haushalt und beginnt bei 23 Euro am Tag.
Gerechnet wird nach Tagen, weil die Lücken zwischen Auszug und Einzug nie runde Wochen sind. Vierzehn Tage im mittleren Fach sind vierzehn Tage mal 13 Euro, also 182 Euro. Dieselbe Zeit im kleinen Fach sind vierzehn Tage mal 7 Euro, also 98 Euro, und im großen Fach vierzehn Tage mal 23 Euro, also 322 Euro.
Welches Fach reicht, sehen wir beim Aufmaß in Ihrer Wohnung. Wir rechnen dabei nicht mit abstrakten Maßen, weil die niemandem helfen, der vor seinem vollen Schlafzimmer steht. Wir sagen Ihnen, welches der drei Fächer Ihr Hausrat füllt, und dann kennen Sie den Tagesbetrag.
Die Wege zum Fach und zurück: 479 statt 536 Euro
Eine Einlagerung besteht nicht nur aus Stehzeit. Der Hausrat muss aus der Wohnung heraus, zum Lager gefahren, dort eingestellt und später wieder herausgeholt und zu Ihnen gebracht werden. Das sind vier Arbeiten: Tragen und Fahren für den Hinweg, Tragen und Fahren für den Rückweg.
Einzeln gebucht sähe das so aus: 149 Euro für Tragen und 119 Euro für Fahren auf dem Hinweg, dazu 149 Euro für Tragen und 119 Euro für Fahren auf dem Rückweg. Diese vier Posten ergeben zusammen 536 Euro. Weil beide Wege zum selben Auftrag gehören und wir den Hausrat nur einmal in die Hand nehmen müssen, gibt es sie als festen Posten für ab 479 Euro, und das sind 57 Euro weniger.
Mit der Standzeit ergibt sich daraus die ganze Rechnung. Einstellen und Zustellen für 479 Euro und vierzehn Tage im mittleren Fach für 182 Euro sind zusammen 661 Euro. Wer auch das Packen abgibt, legt den Baustein Packen für den ganzen Haushalt mit 249 Euro dazu und steht bei 249 Euro und 479 Euro, also 728 Euro, plus der Standzeit.
Was in Einstellen und Zustellen enthalten ist
- Tragen aus der alten Wohnung heraus, Treppe eingeschlossen
- Fahren zum Lagerfach, der Weg ist Teil des Postens
- Einstellen in das Fach, Möbel abgedeckt und gesichert
- Später das Herausholen aus dem Fach
- Fahren zur neuen Anschrift im Landkreis
- Tragen in die neue Wohnung, bis das Stück an seinem Platz steht
Wann eine Einlagerung gebraucht wird
Der häufigste Fall im Landkreis ist die Lücke bei der Wohnungsübergabe: Die alte Wohnung muss zum Monatsende raus, die neue wird erst Mitte des Folgemonats frei. Zwei Wochen Standzeit sind dann die Regel, und das mittlere Fach reicht meist aus.
Der zweite Fall ist der Umbau. Wer in einem älteren Haus in Niederscheyern oder Reisgang Böden neu machen lässt, braucht die Zimmer leer. Wer in Geisenfeld am Rand des Donaumooses einen feuchten Keller trockenlegt, braucht einen trockenen Platz für das, was dort stand. In beiden Fällen geht der Hausrat ins Fach und kommt zurück, wenn die Arbeiten fertig sind.
Der dritte Fall ist der Nachlass. Wenn eine Wohnung geräumt werden muss, bevor die Familie entschieden hat, was bleibt, ist das Fach die ruhigere Lösung. Dann ziehen nur die Stücke weiter, über die wirklich entschieden wurde, und der Rest geht über den Baustein Entsorgen, ab 159 Euro für einzelne Stücke.
Wie Ihre Sachen im Fach stehen
Jedes Fach ist verschlossen und einem Auftrag zugeordnet; fremder Hausrat steht nicht in Ihrem Fach. Polstermöbel und Holzflächen werden abgedeckt, Matratzen stehen hochkant und nicht gestapelt, Kartons stehen auf Paletten oder Latten und nicht auf dem nackten Boden. Wo das Fach steht, erfahren Sie mit dem Auftrag; ein Zugang wird vorher telefonisch abgestimmt, damit jemand da ist.
Geschlossene, beschriftete Kartons sind bei einer Einlagerung besonders wichtig, weil nach Wochen niemand mehr weiß, was in der dritten Kiste von links liegt. Mietkartons zu 0,65 Euro je Stück und Woche eignen sich für kurze Standzeiten, gekaufte für 1,75 Euro je Stück für längere. Möbeldecken mieten Sie für 1,95 Euro je Stück und Woche, und sie bleiben während der Standzeit auf den Möbeln liegen.
Nicht ins Fach gehören Lebensmittel, Pflanzen, Tiere, Gefahrstoffe und alles, was Flüssigkeit verlieren kann. Waschmaschinen nehmen wir nur leer gelaufen und mit Transportsicherung. Das sagen wir vor dem Termin, damit am Tag selbst nichts stehen bleibt.
Was nicht in das Fach darf
- Lebensmittel und alles, was verderben kann
- Pflanzen und Tiere
- Gefahrstoffe, Benzin, Farben und Gasflaschen
- Behälter, die Flüssigkeit verlieren können
- Waschmaschinen ohne Transportsicherung oder mit Restwasser
Einlagerung und die übrigen Bausteine
Die Einlagerung schließt keinen Baustein aus. Wer Möbel zerlegt einlagern will, weil das Fach dann kleiner ausfallen kann, nimmt Montieren für ab 139 Euro dazu; am Ende bauen wir sie in der neuen Wohnung wieder auf. Wer die Küche nicht zweimal schleppen will, lässt sie über die Stufe mit Küchenzeile ab 199 Euro behandeln.
Soll ein Teil des Hausrats gar nicht zurückkommen, trennen wir ihn schon beim Einstellen ab. Entsorgen beginnt bei 159 Euro für einzelne Stücke, bei 229 Euro für Keller oder Dachboden und bei 299 Euro für den ganzen Haushalt. Für Elektrogeräte kommt die Verwertungsgebühr der Annahmestelle ab 29 Euro dazu, die wir unverändert weitergeben.
Welche Zusammenstellung für Sie am günstigsten ist, rechnen wir vor dem Auftrag zusammen mit Ihnen durch. Das Aufmaß kostet nichts. Rufen Sie an unter 01579-2657067, Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, oder nutzen Sie das Anfrageformular, das jederzeit offen steht.