Mieten oder kaufen: die Rechnung mit dreißig Kartons
Nehmen wir dreißig Kartons, eine übliche Menge für eine Zweizimmerwohnung. In der Miete kostet jeder Karton 0,65 Euro je Woche. Dreißig Kartons mal 0,65 Euro sind 19,50 Euro für eine Woche. Brauchen Sie sie über zwei Wochen, kommen 19,50 Euro für die erste Woche und 19,50 Euro für die zweite Woche zusammen, also 39 Euro.
Dieselben dreißig Kartons zu kaufen kostet 1,75 Euro je Stück. Dreißig mal 1,75 Euro sind 52,50 Euro. Die zwei Wochen Miete liegen mit 39 Euro also 13,50 Euro darunter, denn 52,50 Euro weniger 39 Euro sind 13,50 Euro. Für einen normalen Umzug mit zwei Wochen Packzeit ist die Miete damit die günstigere Wahl.
Bei drei Wochen kippt es. Dann stehen 19,50 Euro für die erste, 19,50 Euro für die zweite und 19,50 Euro für die dritte Woche in der Rechnung, zusammen 58,50 Euro, und das ist mehr als die 52,50 Euro beim Kauf. Wer also lange packt, einlagert oder die Kisten danach behalten will, kauft besser. Wer in zwei Wochen fertig ist, mietet.
Die kleinste Menge und die kleine Rechnung
Gemietet wird ab zehn Stück, weil sich das Bringen und Abholen darunter nicht trägt. Zehn Kartons mal 0,65 Euro sind 6,50 Euro für eine Woche. Zehn Kartons zu kaufen sind zehn mal 1,75 Euro, also 17,50 Euro. Für eine kleine Wohnung oder ein Zimmer ist die Miete damit die naheliegende Lösung.
Für Kleidung gibt es Kleiderkisten, in die rund fünfzehn Bügel passen; so bleibt alles auf dem Bügel und muss nicht gefaltet werden. Die Miete beträgt 2,85 Euro je Stück und Woche. Fünf Kisten für eine Woche sind fünf mal 2,85 Euro, also 14,25 Euro. Für Möbel gibt es Decken zu 1,95 Euro je Stück und Woche; zehn Decken für eine Woche sind zehn mal 1,95 Euro, also 19,50 Euro.
Die vollständige Materialliste
- Umzugskarton mieten, kleinste Menge zehn Stück: 0,65 Euro je Stück und Woche
- Umzugskarton kaufen, zweiwellig, trägt bis 40 Kilogramm: 1,75 Euro je Stück
- Kleiderkiste mieten, nimmt rund fünfzehn Bügel auf: 2,85 Euro je Stück und Woche
- Packpapier, Bündel mit 10 Kilogramm, reicht für etwa 25 Kartons Geschirr: 12 Euro
- Polsterfolie, Rolle mit 50 Metern Länge und 0,50 Meter Breite: 17 Euro
- Möbeldecke mieten, gesteppt, 2,00 mal 1,50 Meter: 1,95 Euro je Stück und Woche
- Klebeband, sechs Rollen mit je 66 Metern: 11 Euro
Ein Materialpaket für eine Zweizimmerwohnung
Wer wissen will, was Material insgesamt kostet, rechnet die Posten zusammen. Dreißig Kartons über zwei Wochen in der Miete sind 39 Euro. Dazu ein Bündel Packpapier für 12 Euro, eine Rolle Polsterfolie für 17 Euro und sechs Rollen Klebeband für 11 Euro. Diese vier Posten ergeben 39 Euro, 12 Euro, 17 Euro und 11 Euro, zusammen 79 Euro.
Mehr braucht ein durchschnittlicher Haushalt selten. Was übrig bleibt, nehmen wir unangetastet zurück, und was zu knapp war, bringen wir nach. Deshalb lohnt es nicht, auf Vorrat zu bestellen; wir legen die Menge beim Aufmaß gemeinsam fest.
Und damit es nicht missverstanden wird: Diese 79 Euro sind der Materialpreis und nichts anderes. Der Umzug selbst wird bei uns nach Bausteinen gerechnet, also nach Tragen, Fahren, Packen, Montieren und Entsorgen. Die Zahl der Kartons spielt dabei keine Rolle; sie bepreist ausschließlich die Pappe.
Richtig packen: was wirklich hilft
Ein Umzugskarton trägt bis 40 Kilogramm, aber niemand sollte ihn so voll machen. Die Regel lautet: schwer nach unten, leicht nach oben, und jeder Karton muss sich von einem Menschen allein heben lassen. Bücher gehören deshalb in kleine Kisten, Bettwäsche darf eine große füllen.
Zerbrechliches wird einzeln in Papier gewickelt, nicht nur dazwischengelegt. Teller stehen hochkant wie Schallplatten, Gläser stehen aufrecht, Hohlräume werden mit Papier ausgefüllt, bis nichts mehr wandert. Ein Karton, in dem etwas klappert, kommt nicht heil an.
Beschriften Sie jeden Karton oben und an einer Seite, mit Inhalt und Zielraum. Oben, weil die Kisten gestapelt stehen, und an der Seite, weil Sie dann auch im Stapel lesen können, was darin ist. Wer das nicht selbst machen will, gibt den Baustein Packen ab: ab 169 Euro für Küche und Geschirr, ab 249 Euro für den ganzen Haushalt.
Sechs Regeln, die jeden Karton retten
- Schwer nach unten, leicht nach oben, und nie über das eigene Hebevermögen hinaus
- Bücher in kleine Kartons, Bettwäsche darf eine große füllen
- Teller hochkant stellen wie Schallplatten, Gläser aufrecht
- Jedes zerbrechliche Stück einzeln in Papier wickeln
- Hohlräume mit Papier ausfüllen, bis nichts mehr klappert
- Oben und an einer Seite beschriften, mit Inhalt und Zielraum
Bringen, holen und Material für den Landkreis
Das Material bringen wir vor dem Umzug zu Ihnen und holen das Mietmaterial danach wieder ab. Beides gehört zur Lieferung und ist kein eigener Posten, solange Sie im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm wohnen. Nach Scheyern sind es 6,1 Kilometer, nach Wolnzach 15,0 Kilometer, nach Reichertshofen 19,0 Kilometer und nach Geisenfeld 21,4 Kilometer.
Gerade in der Erntezeit zwischen Ende August und September ist es praktisch, Material früh im Haus zu haben, weil die Landstraßen der Hallertau dann von Hopfenwagen belegt sind und jede Fahrt länger dauert. Am Betrag ändert das nichts; Mietmaterial wird nach Wochen gerechnet, und das Bringen gehört zur Lieferung.
Wenn Sie nur Material brauchen und sonst nichts, ist das auch in Ordnung. Sagen Sie uns die Menge, und wir liefern. Erreichbar sind wir unter 01579-2657067 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr; die Anfrage selbst können Sie jederzeit über das Formular stellen.